ServiceArena

Dein Blog über Linux, Apple & Co.

Hilfe, ich bin nackt! (ZDFzoom)

Wie nackt machen wir uns im Netz? Facebook, Google und Apple haben zusammen mehr Daten als jedes Einwohnermeldeamt oder die Bundespolizei. Sie kennen von ihren Nutzern Geburtstag, Freunde, Vorlieben, Einkäufe und seit neuestem auch den aktuellen Standort. Warum geben die Deutschen freiwillig so viele Daten von sich preis? Sabrina Hermsen wagt nicht nur den Selbstversuch, sondern verfolgt auch das Leben eines regelmäßigen Internetnutzers – sowohl im Netz als auch im realen Leben.

No One Lives Forever 2 unter Linux mit Wine spielen (Beta)

Seit ich auf Linux umgestiegen bin, suche ich nach einer Möglichkeit meine Lieblingsspiele auch unter Linux spielen zu können. Hier möchte ich anhand des Spiels “No One Lives Forever 2″ zeigen, wie einfach dies ist. Dazu nutze ich PlayOnLinux und Wine (Wine Is Not an Emulator).

Schritt 1: Installiert die aktuelle Version von PlayOnLinux (4.0.14). Das geht entweder über die Paketquellen oder eben über die Downloadseite des Projektes. Dann benötigt ihr noch die Datei “msvcirt.dll” (Microsoft C++ Runtime Bibliothek, Version 6.00.8168.0), welche sich über eine Internetsuche leicht finden lässt.

Schritt 2: Installiere in PlayOnLinux die passende Wine-Version. Das geht über “Werkzeuge -> Wine-Versionen verwalten”. Dort wählt ihr die Version 1.3.34 aus und installiert diese.

Schritt 3: Gehe in PlayOnLinux auf “Installieren -> Installiere ein Programm, dass nicht aufgelistet ist (Tipp: links unten)”. Beim Wizard gebt ihr an, dass ihr a) eine andere Wine Version nutzen (nämlich die vom vorherigen Schritt) wollt und b) Wine konfigurieren möchtet. Dann gebt ihr dort folgendes ein:

Wine-Konfiguration: “Reiter: Grafik” (Hacken setzen)

-> In Vollbildmodus automatisch die Maus einfangen

-> Emuliere einen virtuellen Bildschirm (800×600)

Zum Abschluss der Installation könnt ihr euch noch eine Verknüpfung zu der NOLF2.exe erstellen lassen.

Schritt 4: Jetzt sollte im Menü der Eintrag “NOLF2″ erscheinen. Diesen markiert ihr und klickt auf “Konfigurieren”. Klickt auf dem Reiter “Diverses” auf den Button “Ordner des virtuellen Laufwerkes öffnen”. Dann kopiert ihr in das Verzeichnes /<nolf2>/drive_c/windows/system32 unterhalb des wineprefix die heruntergeladene Datei ”msvcirt.dll”. Jetzt ist es an der Zeit das Spiel auszutesten!

Ich würde empfehle euch die niedrigste Detailstufe auszuwählen, denn bei einer höheren Auflösung ruckelt das Spiel doch ein wenig.

Known Bugs:

-> Im Hauptmenü gibt es keine Menümusik.

-> Manche Personen werden etwas “falsch” dargestellt.

-> Beim Spielen über das Internet (Anleitung) ist zur Zeit nur der Co-Op Modus möglich. Bei den anderen Spielmodi gibt es eine Fehlermeldung. Die anderen Spielmodi lassen sich teilweise mit Version 1.3.35 spielen. Da hilft nur ausprobieren.

Über Feedback – egal ob positiv oder negativ – freue ich mich.

Quellen:

[1] http://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=version&iId=4034

[2] http://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=version&iId=4034&iTestingId=1079&bShowAll=true

Top Apps for Whited00r

Wenn man die Whited00r Firmware auf seinem Gerät installiert hat, wird man merken, dass nicht mehr alle aktuellen Apps darauf laufen. Das liegt daran, dass die Custom Firmware auf iOS 3.1.3 aufbaut. Deshalb kann man auch nur solche nutzen, welche diese iOS Version noch unterstützen. Hier habe ich mal eine kleine Liste gemacht, welche Apps ich besonders hilfreich finde.

Hinweis: Wenn nicht anders vermerkt, kann man diese Apps alle kostenlos aus dem AppStore beziehen.

Opera mini -> Webbrowser (bis zu 90% schneller als Safari)

Fahrplan -> Eine gute und schnelle Alternative zum DB Navigator.

Zattoo -> Fernsehen am Gerät schauen. Momentan nur über WLAN.

dict.cc -> Ein Wörterbuch (Deu-Eng; Eng-Deu), welches keine Internetverbindung fordert.

imo -> Multimessenger (Facebook Chat, Google Talk, Skype, MSN, ICQ/AIM, Yahoo, Jabber, Hyves, VKontakte, Myspace, Steam)

directu -> Eine Karten-App, welche keine Internetverbindung benötigt (OSM-Katenmaterial).

iHappyDays -> Wenn du die Geburtstage deiner Kontakte im Adressbuch abgespeichert hast, zeigt dir diese App die Geburtstage und die verbleibenden Tage bis dahin an.

FStream -> Internetradio über WLAN/3G hören.

Yourmuze.FM (iOS 4.0) -> Internetradio über Mobilfunk (z.B. im Auto) hören. (Artikel)

Whats App -> Kostenlose Nachrichten zwischen Smartphones verschicken.

MxTube (Cydia) -> Youtube Videos ansehen und in verschiedenen Qualitäten downloaden.

Humors -> Witze-App.

PLZ- und Ortsuche -> Suchen nach: Ort, PLZ, Vorwahl, KFZ

SoundHound -> Musikstücke anhand von Schnipseln erkennen.

Flashlight (Cydia) -> Verwandelt den Bildschirm in eine Taschenlampe.

PdaNet (Cydia) -> Dein iPhone wird zum WLAN-HotSpot.

NetzFinder -> Durchsucht dein Adressbuch nach den Nummern deiner Kontakte und zeigt dir, zu welchem Netz diese Nummer gehört.

Speed Test -> Teste die aktuelle Internetgeschwindigkeit von deinem Netz (Mobilfunk und WLAN).

Facebook 2.0 – Das Diaspora Projekt

X3: Willkommen bei Facebook. Wir wollen dich doch nur kennenlernen.

iX Project: Linux für ältere Geräte [iPhone/iPod Touch]

Kompatibilitätsliste:

- iPhone 2G mit iOS 3.1.2 bis iOS 3.1.3

- iPhone 3G mit iOS 3.1.2 bis iOS 4.2.1

- iPod Touch 1G mit iOS 3.1.2 bis iOS 3.1.3

Hinweis: Der Jailbreak muss mit einem der folgenden Tools erfolgt sein: PwnageTool, Redsn0w, Blackra1n

Über das Projekt “Android auf dam iPhone” bin ich auf das iX Project gestoßen, welches sich zum Ziel gesetzt hat, Linux, genauer gesagt das Open Source Betriebssystem Openmoko auf das iPhone zu portieren.

Installieren kann man es so:

1. Als erstes geht Ihr das ganze Tutorial “Android auf dem iPhone” durch und installiert damit OpeniBoot und Android.

2. Jetzt downloadet Ihr euch das Image von der Homepage. Den Link dazu findet man in diesem Blogeintrag.

3. Befolgt die Anweisungen in der Readme-Datei. Darin steht folgendes:

(1) Rename initrd.img.gz to android.img.gz and place it in /private/var/idroid/ on your device.
(2) Place ix.img in /private/var/ix/ on your device.
(3) Place zImage in /private/var/idroid/ on your device.
(4) Restart your device and select the android icon in openiboot. (You can also use quickboot in Bootlace)

Wichtig: Unbedingt auf Groß- und Kleinschreibung achten! Sonst gibt es ein “Kernel Panik” beim booten von Openmoko. In diesem Fall einfach ein Hardreset durchführen (Powertaste und Homebutton zusammren ca. 10 Sekunden halten).

Nach dieser Anleitung könnt Ihr Openmoko über Bootlace oder das OpeniBoot-Menü, welches beim Starten des Gerätes angezeigt wird, starten. Eine andere Methode Openmoko zu starten wird ebenfalls in der README-Datei beschrieben.

AVR Microcontroller Programmierung in Assembler unter Linux

Hier möchte ich Euch kurz erläutern, wie sich dies sehr leicht bewerkstelligen lässt.

Als erstes installieren wir uns die benötigten Programme.

sudo apt-get update && sudo apt-get install avra avrdude geany

avra -> Zum Kompilieren der .asm-Dateien (include-Datei wird benötigt!). Heraus kommt eine .hex-Datei.

avrdude -> Zum Übertragen der .hex-Datei auf den Microcontroller.

geany -> Ein kleiner, schneller Editor. Zur Programmierung der .asm-Datei.

Jetzt öffnet Ihr eine .asm-Datei in Geany und geht auf “Erstellen -> Kommandos zum Erstellen konfigurieren”. Dort erstellt geht Ihr zwei Befehle ein (unter Kommandos für Assembler Quelldatei):

Kompilieren: avra %f

Übertragen: avrdude -c avr911 -p m8 -P /dev/ttyUSB0 -U flash:w:”%e.hex”  // -> Bei Fehlern mit sudo auf der Konsole versuchen.

Achtung: Bei den Befehlen müssen evtl. die Variablen nach Microcontroller-Typ geändert werden. Ich nutze momentan einen ATmega8 der Firma Atmel/AVR. Weitere Infos dazu findet ihr in der Doku von avrdude: Doku: “Command Line Options -> Option Descriptions

Nun könnt Ihr über Geany programmieren und anschließend sehr leicht über die Buttons oben das Kompilieren und Übertragen aufrufen.

Quellen:

[1] http://www.wiki.elektronik-projekt.de/mikrocontroller/avr/avrlinux/geany_avr_asm

[2] http://savannah.nongnu.org/projects/avrdude

Relax Remix by Frankie Goes to Hollywood (Ex Audio Quality)

recoverjpeg: Verlorene Fotos wiederherstellen

Einleitung: Vor ein  paar Tagen sollte ich Fotos von einer SD-Karte wiederherstellen, bei der, wenn man sie in die Digitalkamera einlege nur der freundliche Hinweis erschien, man solle sie doch bitte formatieren. Da dort jedoch noch wichtige Fotos enthalten waren, machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem Tool zum Wiederherstellen von Fotos. Und ich wurde fündig. Das Tool nennt sich recoverjpeg.

Installation von recoverjpeg:

sudo apt-get update && sudo apt-get install recoverjpeg

Anwendung: Man legt die SD-Karte in den Cardreader des Laptops ein und gibt “dmesg | tail” in das Terminal ein:

schwani@Schwani ~ $ dmesg | tail
[ 4673.526043] ===>rtl8192se_link_change():ieee->iw_mode is 2
[ 4673.526053] rtl8192_update_cap(): WLAN_CAPABILITY_SHORT_PREAMBLE
[ 4682.836414] SetHwReg8192SE():HW_VAR_AC_PARAM eACI:0:a425
[ 4702.876409] SetHwReg8192SE():HW_VAR_AC_PARAM eACI:0:a425
[ 4728.845816] sd 6:0:0:0: [sdb] 3897344 512-byte logical blocks: (1.99 GB/1.85 GiB)
[ 4728.846746] sd 6:0:0:0: [sdb] Write Protect is on
[ 4728.846758] sd 6:0:0:0: [sdb] Mode Sense: 03 00 80 00
[ 4728.846765] sd 6:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through
[ 4728.848842] sd 6:0:0:0: [sdb] Assuming drive cache: write through
[ 4728.853338] sdb: unknown partition table

Nachdem der Einhängepunkt des Cardreaders ausgemacht wurde (in diesem Fall “sdb”; 2 GB Speicherkapazität), brauch man diesen nur noch im Terminal in einen Befehl einfügen und abschicken.

schwani@Schwani ~ $ sudo recoverjpeg /dev/sdb

Das war es schon. Jetzt durchsucht das Tool die SD-Karte und speichert alle gefundenen Bilder durchnummeriert im aktuellen Verzeichnis ab.

So einfach kann Daten retten sein :)

Quellen:

[1] http://forum.ubuntuusers.de/topic/digitalkamera-mit-recoverjpeg-wiederherstellen/

[2] http://wiki.ubuntuusers.de/Datenrettung#recoverjpeg

How to: Create a Jabber Account (German Manual)

Einige von Euch wollten gerne wissen, wie man sich einen Jabber Account erstellt. Hier findet Ihr ein kurze Anleitung dazu.

Wieso es sinnvoll ist, einen Jabber-Account zu besitzen bzw. wieso man das XMPP-Protokoll als echte Alternative zu Messagern wie ICQ, MSN, AIM & Co. sehen sollte, findet man hier: http://blog.jbbr.net/against-icq/

1. Download und Installation von Pidgin.
Beispiel: Ubuntu/Debian => sudo apt-get install pidgin

2. Beim ersten Start geht Ihr im Fenster “Konten” auf “Hinzufügen”.

Dort gebt Ihr folgendes ein:

Protokoll: XMPP
Benutzer: -> Hier sucht Euch ein Nickname aus. <-
Domain: draugr.de -> Erfahrene Benutzer können hier auch einen anderen Server wählen. Dieser Server hat sich aber in meinen Tests als sehr zuverlässig herausgestellt. <-
Ressource: -> Bitte das Feld leer lassen <-
Passwort: -> Hier sucht Ihr Euch ein Passwort aus. <-
Ser Hacken bei “Passwort speichern” loggt Euch jedes mal automatisch bei Jabber ein, wenn Ihr Pidgin startet.

Den Namen, den Ihr bei “Lokaler Alias” eintragt, wird dann im Chat-Fenster anstatt Eurer vollständigen Jabber-ID angezeigt (Begriffserklärung weiter unten).

Die Optionen “Benqchrichtigungen über neue Mails” und “Dieses Buddy-Icon für dieses Konto benutzen” könnt ihr erstmal deaktiviert lassen.

Wichtig: Beim Erstellen des Jabber-Kontos müsst ihr beim ersten Mal ganz unten einen Hacken bei “Dieses neue Konto auf dem Server anlegen” setzen. Wenn Ihr dann mal Pidgin oder das Betriebssystem neu installiert, besteht das Konto ja schon, und der Hacken muss kein zweites mal gesetzt werden. Es müssen lediglich die gleichen Daten wie zuvor eingetragen werden!

Jabber-ID: Eine Jabber-ID ist in diesem Fall wie folgt aufgebaut: Benutzername@draugr.de. Die Jabber-ID braucht Ihr, um mit anderen Leuten chatten zu können. Andere Benutzer kann man über “Buddys -> Buddy hinzufügen…” hinzufügen.

Übrigens: Mit Pidgin könnt Ihr auch noch mehrere Chat-Konten verwalten. Schaut Euch hierzu einfach die Protokoll-Liste an.

Wenn Euch Jabber gefällt, zeigt es doch auch Euren Freunden ;)

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